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VIRTUAL VEHICLE holt millionenschwere EU-Projekte in die Steiermark

Mit dem Förderprogramm Horizon 2020 unterstützt die Europäische Union die Entwicklung von Mobilitätstechnologien und stellt dafür bis zum Jahr 2020 ein Budget von knapp 80 Milliarden Euro zur Verfügung. Gemeinsam mit der TU Graz und weiteren europäischen Partnern arbeitet VIRTUAL VEHICLE an vorderster Front an der Umsetzung dieses Programms. Kurz nach dem Kick-Off von FACTS4WORKERS, dem ersten Horizon-2020-Projekt am VIRTUAL VEHICLE, erhielt das Forschungszentrum Ende Jänner das „Go“  für weitere acht Projekte – ein großer Erfolg für VIRTUAL VEHICLE und den Innovationsstandort Steiermark.

Wegweisende Forschung zu betreiben und als Drehscheibe zwischen Industrie und Wissenschaft aufzutreten – mit dieser Strategie hat es VIRTUAL VEHICLE mittlerweile bis ganz nach oben in die Champions-League der europäischen Forschung geschafft. Das Zentrum arbeitet dabei nicht im Alleingang sondern holt zahlreiche Industrie- und Forschungsbetriebe aus ganz Europa mit ins Boot. Mit Ende 2014 war es VIRTUAL VEHICLE bereits gelungen, in 16 EU-Forschungsprojekten mit insgesamt 200 Partnern aus mehr als 20 Ländern zusammenzuarbeiten; bei sieben Projekten agiert das Forschungszentrum als Projektkoordinator und ist damit verantwortlich für das ganze Projekt.


Ein Kompliment für den Standort Steiermark

Mit Anfang 2015 wird der Erfolg der vergangenen Jahre noch übertroffen. Insgesamt neun Projektanträge wurden vom EU-Förderprogramm Horizon 2020 zum Start für Verhandlungen genehmigt, FACTS4WORKERS hat die Verhandlungen bereits erfolgreich abgeschlossen. Ein weiteres Projekt aus dem ECSEL-Fördertopf ist ebenfalls freigegeben. Das Zentrum sieht diese erfolgreiche Bilanz als Bestätigung, dass seine gesetzten Forschungsschwerpunkte – nicht zuletzt aus europäischer Sicht – in eine richtige und zukunftsträchtige Richtung gehen. 

„Die Entscheidung der EU ist ein großes Kompliment für den Innovationsstandort Steiermark und zeigt einmal mehr, dass unsere Unternehmen und Forschungseinrichtungen die Zukunft der weltweiten Mobilität entscheidend mitprägen. Ich gratuliere dem Team des VIRTUAL VEHICLE und den Projektpartnern zu diesem Erfolg“, so Wirtschaftslandesrat Dr. Christian Buchmann zu den erfreulichen Nachrichten aus Brüssel.

 

4,5 Millionen für VIRTUAL VEHICLE

Mit den jüngst genehmigten Projekten werden den 200 Grazer Forscherinnen und Forschern mehr als 4,5 Millionen Euro zur Verfügung stehen,  davon alleine 2,9 Millionen der „Green Vehicle“ Initiative der EU.

Themen der Projekte sind u.a. die Energieeffizienz von Fahrzeugen, alternative Antriebe und die Anforderungen an den Arbeitsplatz der Zukunft in sogenannten „Smart Factories“. Konkrete Fragen die behandelt werden: Wie lässt sich durch optimales Energiemanagement die Reichweite von E-Fahrzeugen erhöhen? Wie kann die Plattform-Technologie, die eine kostengünstigere Autoproduktion ermöglicht, auch auf zukünftige urbane Fahrzeugkonzepte übertragen werden? Auch der Erhöhung von Lebensdauer und Sicherheit von Batterien ist ein Forschungsschwerpunkt gewidmet.