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VIRTUAL VEHICLE beim Staatspreis Mobilität 2017 unter den Top 3

Bundesminister Jörg Leichtfried, DEWI-Projektkoordinator Werner Rom und VIRTUAL-VEHICLE-Geschäftsführer Jost Bernasch (Foto: BMVIT / Johannes Zinner)

Drei Jahre lang arbeitete das Grazer Forschungszentrum VIRTUAL VEHICLE im europäischen Großprojekt DEWI und war zugleich Gesamtkoordinator. Das Ziel: Europas führende Position im Bereich Drahtlos-Systeme und dem Internet of Things in der Mobilitätsbranche zu stärken. Am 27. November 2017 wurde das Projekt bei der Verleihung des diesjährigen „Staatspreis Mobilität“ in Wien gewürdigt – der höchsten Auszeichnung, die das Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie an österreichische Organisationen verleiht.

Im Projekt DEWI („Dependable Embedded Wireless Infrastructure“) haben sich 58 europäische Industrie- und Forschungspartner aus 11 Ländern unter der Leitung des VIRTUAL VEHICLE zusammengeschlossen. Im Zuge des Projekts wurde drei Jahre lang (2014 – 2017) an zuverlässigen, intelligenten und vernetzten Drahtlos-Lösungen in den Bereichen Automotive, Eisenbahn, Luftfahrt und Infrastruktur gearbeitet.

Beim österreichischen Staatspreis Mobilität 2017 konnte sich DEWI unter rund 80 Einreichungen durchsetzen und wurde von der internationalen Jury in der Kategorie „Forschen. Entwickeln. Neue Wege weisen.“ als Top-3-Finalist gewürdigt. Der Sieger dieser Kategorie kommt ebenfalls aus Graz: Die TU Graz überzeugte mit ihrem Projekt „H2-Mobility“. Der Preis wird alle zwei Jahre vom Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie verliehen.

Dr. Werner Rom, Projektkoordinator und Abteilungsleiter am VIRTUAL VEHICLE Research Center: „DEWI war eines der bislang größten geförderten europäischen F&E-Projekte und eine gesamteuropäische Initiative. Das Projekt fördert aber vor allem auch Österreichs Spitzenposition bei der Entwicklung und dem Einsatz intelligenter, drahtloser Umgebungen. Die Auszeichnung durch den Staatspreis Mobilität motiviert uns, diese Spitzenposition noch weiter auszubauen.“

Im Frühjahr 2017 startete SCOTT, ein ebenfalls vom VIRTUAL VEHICLE geleitetes Folgeprojekt von DEWI. Hier fokussiert man sich insbesondere auf Cyber-Security, Datenschutz und die Steigerung des Vertrauens in Drahtlos-Lösungen.

APA-OTS: Staatspreis Mobilität 2017: Verkehrsminister Leichtfried prämiert Sieger

Mehr Infos zu DEWI:
EU-Projekt „DEWI“ liefert Innovationen für eine drahtlose Zukunft
DEWI-Website

 

Bild: BMVIT / Johannes Zinner