Virtual Vehicle
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K2 Forschungsprogramm

Ein ambitioniertes Forschungsprogramm

Das VIRTUAL VEHICLE ist als Trägergesellschaft des COMET K2-Forschungsprogramms „K2-Mobility - Sustainable Vehicle Technologies“ eine internationale Institution im Bereich der anwendungsorientierten Fahrzeugentwicklung. Durch das COMET K2 Programm verfügt das VIRTUAL VEHICLE über eine langfristige Förderung für ambitionierte Industrie- & Forschungsprojekte bis mindestens Ende 2017. Das umfangreiche Engagement in EU Projekten, das breite Portfolio an Auftragsforschung und Dienstleistungen runden unsere Aktivitäten ab.

Positioniert ist das VIRTUAL VEHICLE seit seiner Gründung im Jahr 2002 als aktives Bindeglied zwischen Industrie und Wissenschaft. Mit einem ständig wachsenden Netzwerk aus derzeit über 80 namhaften internationalen Industriepartnern sowie mehr als 30 renommierten Forschungs- und Universitätsinstitutionen werden in den kommenden Jahren zahlreiche anspruchsvolle Forschungsprojekte abgewickelt. Neben bereits benannten K2-Projektpartnern bietet das VIRTUAL VEHICLE auch fortwährend neuen Unternehmen und Institutionen die Möglichkeit, sich an diesem Forschungsprogramm zu beteiligen.

Die Herausforderung

Der Individualverkehr sowie der öffentliche Verkehr stehen derzeit vor großen Herausforderungen:

  • Reduktion von CO2 Emissionen
  • Verbesserung der Verkehrssicherheit
  • umweltfreundliche Fahrzeuge, sowie
  • zeit- und kostensparende Fahrzeugentwicklung

Das Ziel

Das wesentliche Forschungsziel des K2-Programms liegt darin, einen maßgeblichen Beitrag zur gesamtheitlichen Systemoptimierung in der Entwicklung zukünftiger Fahrzeuge zu leisten. Das ViF entwickelt hierfür Methoden und Werkzeuge, um eine holistische Fahrzeugoptimierung in neuartiger Weise zu ermöglichen. Wesentliches Ziel ist die Kombination von multidisziplinärer Optimierung mit einem integrierten virtuellen Entwicklungsansatz.

Forschungsbereiche und Projekt-Themenfelder

Der Schwerpunkt der Forschungsaktivitäten liegt auf der Entwicklung neuer Technologien, Methoden und Werkzeuge zur gesamtheitlichen Systemoptimierung von Straßen- und Schienenfahrzeugen. Die Einbeziehung des systemischen Blickwinkels in sämtliche F&E-Aktivitäten des ViF verhindert die in der heutigen Forschungslandschaft des Fahrzeugbereiches weit verbreiteten, äußerst spezifischen, isolierten und größtenteils höchst anspruchsvollen Entwicklungen mit nur begrenztem Ausblick. Zur Sicherstellung zukünftiger Erfolge im Spannungsfeld immer komplexerer Ansprüche und deren Interaktion mit den steigenden Anforderungen strebt das VIRTUAL VEHICLE als wesentliches Ziel die Fahrzeug-Systemoptimierung an. Die dafür erforderlichen Kernaufgaben werden in fünf Forschungsfelder zusammengefasst. Diese fünf Forschungsfelder werden in den Research Departments abgearbeitet:

 

Area A / Information & Process Management
Information & Process Management ist ein multidisziplinärer Forschungsbereich, der die Methoden und Modelle der anderen Areas verbindet und mit einer flexiblen Systemarchitektur umfassendes Datenmanagement sicherstellt. Dieser Arbeitsbereich dient als Plattform für Kommunikation und Systemoptimierung.


Area B / Thermo & Fluid Dynamics
Die Area Thermo- & Fluid Dynamics beschäftigt sich mit Simulation und experimenteller Forschung von gekoppelter Thermodynamik und Strömungsprozessen in Motoren und Automobilen.


Area C / NVH & Friction
Der Forschungsbereich Akustik, Lärm, Vibration und Reibungssimulation untersucht die unterschiedlichen Forschungsmethoden und Technologien der Fahrzeug-Schwingungen und Akustik sowie Reibungssimulation.


Area D / Mechanics & Materials
Die Area Mechanics & Materials widmet sich Themen aus den Bereichen Automotive und Schienenfahrzeuge und behandelt vier Kernpunkte: Fahrzeugsicherheit, Fahrzeugdynamik und verbesserte Zielgenauigkeit von Simulationsmodellen, sowie Formgebungsverfahren.
Zudem ist die übergeordnete Querschnittsfunktion „Rail Systems“ ebenfalls in diesem Arbeitsbereich angesiedelt.


Area E /  E/E & Software
Der Bereich Fahrzeugelektrik, -elektronik und Software beschäftigt sich mit der Entwicklung von Methoden, Tools und Prozessen für ein umfassendes Design, die Optimierung, Evaluierung und Validierung von E/E Architekturen sowie der domänenübergreifenden, funktionalen Co-Simulation für konventionelle Fahrzeuge und Hybrid-Technologien.